Programm Archiv

SHKUNST10, Die unjurierte Ausstellung für Kunstschaffende der Region Schaffhausen.

SHKUNST10

Hallen am Rhein

06.11.2010 bis 14.11.2010

Vernissage

05.11.2010 18:00

SHKUNST10

Hallen am Rhein

 

Hier können Sie die pdfEinladungskarte zur Ausstellung als PDF herunterladen

SHKUNST10, Liste der Ausstellenden, Stand 02.11.2010
Name Vorname Name Vorname
Acar Ursula Manuel Nicole
Achermann Hanni Martini Jenny
Aebischer Christine Matzinger Anna
Anet Gloria Meier - Nüesch Rahel
Aries Christine Moser René
Auckenthaler Urs Müller Andreas
Bachofner Urs Müller Manuela
Baviera Vincenzo Münger Ueli
Behrens Ayala Ingrid Neuweiler Rolf
Benz Daniela Nigg Linda
Bircher Brigitte Notz Irina
Birswanger Johannes Oppe Martin
Blattmann Werner (Kolibri) Ostertag Ernst
Bonomo Monique Persinger Hans-Pirmin
Boonen Joke Peterer Anna Maria
Bringolf Ursula Ragaz Claude
Brühlmann Simon Ragettli Tina
Bühlmann Erika Rahm Carl
Bührer Brigitte Rauer Yvonne
Bünzli Daniele Rohr Karin
Bürgin Katharina Rohrer Marietta
Chiappolini Maggie Emma Roth Irene
Chomisak Nadezda Roy Marc
Dal Cero Nora Rubli Brigitte
Dal Cero Andreas Ryf Paul
Deppe Verena Saxer Verena
Dietschweiler Irma Schalcher Markus
Diggelmann Rosmarie Scheerer Laura
Dreher Angelika Scheffer Katja
Eggers Florian Schellenberg Eduard
Eichenberger Rees Schilling Elzbieta
Fehr-Rüegg Sandra Schlatter Katrin
Friesacher Helen Schlatter Reto
Fröhlicher Verena Schlatter Brigitte
Fructuoso Rubén Schneider Andreas
Fuchs Eddy Schneiter Ella
Gfeller Ruth Schütt Michael
Giacobbo Bruno Schulze Simone
Gmür Marlies Schurter Gabrielle
Giner Andrea Schustereder Amelia
Graedel Linda Schwarzer Urs
Graedel Dimmer Michèle Seiler Yvonne
Grossenbacher Simone Siegl Jürg
Hägi Hanna Sommerhalder Monika
Hallauer Tabea Spalinger Nadja
Haller Katharina Stalder Roland
Hilfiker Max Staller Edith
Hintsch Theres Stamm Rudolf
Hodel Paulina Stancic Romeo
Hofmann Martha Steinacher Ursula
Hotz Ueli Tilleria Sergio
Hubli Markus Tomasi Sieber Elsbeth
Juraubek Karin Ulmer Peter
Käch Ruth Urlich Yvonne
Keller und Mäder MILK AND WODKA Volmer Martin (Pirol)
Kiss Stefan von Burg Peter
Klein-Abend Marianne Wanner Roesli
Knöpfel Werner Waser Cynthia
Künzi Adrian Waser-Ouwerkerk Katarina
Lämmli Monika Weber Patrick
Lieb Katharina Werner Hanna
Liebherr Walter Witzig Mieke
Luchsinger Sandra Witzig-Vermeulen Hilde
Luethi Andreas Wydler Rudolf
Luzi Andi Ziswiler - Föhn Brigitta
Zoller Manuela

Grusswort von Regierungsrat Chr. Amsler
Begrüssung durch Roger Ballmer, Präsident Kunstverein Schaffhausen

Die Ausstellung dauert vom 6. bis 14. 11. 2010. Jeweils Sa/So 12.00-17.00; Do/Fr 16.00-20.00

Ort: Hallen am Rhein, Mühlenstrasse 26, Schaffhausen (gegenüber Kraftwerk)

Kaspar Müller, o.T. (aus der Serie Muster), 2009, Inkjet, 60 x 40 cm

Kaspar Müller, Manor-Kunstpreis Schaffhausen 2010

Museum zu Allerheiligen

29.10.2010 bis 09.01.2011

Vernissage

28.10.2010 17:30

Kaspar Müller, Manor-Kunstpreis Schaffhausen 2010

Museum zu Allerheiligen

Kaspar Müller (*1983 in Schaffhausen, lebt in Basel) setzt mit scheinbarer Leichtigkeit unterschiedlichste Medien, Techniken und Stilformen ein, die er sehr präzis anwendet, um durch die künstlerische Umsetzung den Werken zu entsprechen. Der einfachen Lesbarkeit entziehen sich die Objekte, Fotografien und Zeichnungen sehr schnell, indem die vielfältigen Bezüge unter- und zueinander ein komplexes System an Beziehungen entstehen lassen. Wohl erprobte Klassifizierungen laufen ins Leere, Fragen nach der Bedeutung und Wertigkeit von Kunst werden aufgeworfen. Mit grosser Offenheit und Bereitschaft zum Risiko, das auch das Scheitern mit einschliesst, geht Kaspar Müller an seine Werke

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.

Vincenzo Baviera, Skulptur | Carlo Domeniconi, Malerei | Erwin Gloor, Malerei, Test

Begegnungen

Altes Schulhaus Jestetten

25.09.2010 bis 03.10.2010

Vernissage

24.09.2010 17:00

Begegnungen

Altes Schulhaus Jestetten

In einer Zusammenarbeit mit dem Kulturkreis Jestetten und Umgebung e.V. organisiert der Kunstverein Schaffhausen eine Kunstausstellung. In dem für diesen Zweck wunderbar umgebauten „Alten Schulhaus“ an der Kirchgasse in Jestetten, stellen die drei Schaffhauser Künstler Carlo Domeniconi, Erwin Gloor und Vincenzo Baviera ihre Werke (Bilder und Skulpturen) aus.

Die Vernissage ist am Freitag, 24. September 2010 um 18.00 Uhr. Dabei werden die Anwesenden durch die Bürgermeisterin von Jestetten, Frau Ira Sattler und Frau Beatrice Schäfli, Vizepräsidentin des Kunstvereins Schaffhausen begrüsst. Zudem wird  Frau Regierungsrätin Rosmarie Widmer-Gysel einige Grussworte an die Anwesenden richten.

In einer Zusammenarbeit mit dem Kulturkreis Jestetten und Umgebung e.V. organisiert der Kunstverein Schaffhausen eine Kunstausstellung im „Alten Schulhaus" an der Kirchgasse in Jestetten.

Johann Matthias Neithardt, Der Rheinfall am Morgen, 1879 Öl auf Leinwand, 75 x 111 cm

Schweiz ohne Schweiz. Alpenlose Landschaften

Museum zu Allerheiligen

04.07.2010 bis 26.09.2010

Vernissage

04.07.2010 10:30

Schweiz ohne Schweiz. Alpenlose Landschaften

Museum zu Allerheiligen

Die Schweiz und die Alpen scheinen unzertrennlich. Aber existiert die Schweiz auch jenseits der weissen Berge? Und wenn ja, wie sieht sie aus? Die Ausstellung schlägt einen Bogen vom Bodensee über den Rheinfall und das Mittelland bis zum Jura und dem Genfersee. Gezeigt werden Bilder vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart, einander dialogisch gegenübergestellt und nach thematischen Aspekten gegliedert. Die romantisch „schöne“ Schweiz ist ebenso ein Thema wie die zersiedelte und urbanisierte. „Magische Orte“ treten in Erscheinung, aber auch eine mehrdeutig „verschwundene“ Schweiz. Jenseits des Klischees der heroischen Alpen vermittelt die Ausstellung ein anderes, weniger bekanntes Bild der Schweiz.

Es erscheint eine Begleitpublikation.

Léopold Rabus, Le Point d'Eau, 2008, Öl auf Leinwand, 240 x 300 cm

Léopold Rabus

Museum zu Allerheiligen

28.02.2010 bis 23.05.2010

Vernissage

28.02.2010 10:30

Léopold Rabus

Museum zu Allerheiligen

Léopold Rabus, Jahrgang 1977, zählt zu den auffälligsten Vertretern junger Schweizer Malerei. Der in seiner Geburtsstadt Neuchâtel und Paris lebende Künstler findet seine Motive in der unmittelbaren ländlichen Umgebung von Neuchâtel, wo ihn verlassene Gebäude, seltsame Bräuche und bizarre Personen besonders faszinieren.

Die in Zusammenarbeit mit dem Gemeentemuseum Den Haag und der Kunsthalle Wilhelmshaven entstandene Ausstellung gibt einen Einblick in die erstaunliche malerische Entwicklung des Künstlers. Innerhalb weniger Jahre fand Léopold Rabus von comicnahen Anfängen zu einer höchst bemerkenswerten Formulierung grosser existentieller Themen wie Liebe, Tod und Einsamkeit.

Im Verlag Hatje Cantz erscheint eine umfassende Publikation.

Blick in die Ernte 07 im Museum zu Allerheligen

Ernte 09

Museum zu Allerheiligen

13.12.2009 bis 24.01.2010

Vernissage

13.12.2010 10:30

Ernte 09

Museum zu Allerheiligen

Die traditionsreiche Jahresausstellung Ernte bietet alle zwei Jahre Schaffhauser Kunstschaffenden eine Ausstellungsmöglichkeit und dem Publikum Einblick in die aktuelle Arbeit der Künstlerinnen und Künstler. Zur Teilnahme an der jurierten Ernte 09 können sich alle in der Region Schaffhausen beheimateten Kunstschaffenden bewerben. Anmeldeunterlagen sind ab Mai 2009 an der Museumskasse erhältlich (Anmeldeschluss: 31. August 2009). Zum achten Mal wird der mit 10'000.- Franken dotierte Ernte-Kunstpreis der Credit Suisse Schaffhausen an einen der Teilnehmenden der Ernte 09 verliehen. Unabhängig von Alter oder Bekanntheitsgrad wird eine herausragende künstlerische Leistung durch eine Jury ausgezeichnet. Dank dieses Preises und einem regelmässig gut besetzten Teilnehmerfeld hat die Ernte in den vergangenen Jahren auch überregional auf sich aufmerksam gemacht.

Ulrich Meister: o.T. (Reifen), 2002, Acryl auf Leinwand, 100 x 140 cm

Ulrich Meister

Museum zu Allerheiligen

11.10.2009 bis 29.11.2009

Vernissage

11.10.2009 10:30

Ulrich Meister

Museum zu Allerheiligen

Ulrich Meister (*1947 in Schaffhausen, lebt in Düsseldorf) sorgte 1992 an der documenta IX in Kassel international für Furore. Kleinen, unscheinbaren Alltagsobjekten, wie zum Beispiel einem Gummiband oder einem Autoschwamm, ordnete er prägnante, poetische Beschreibungen bei, die mit tiefgründigem Humor die philosophische Dimension der banalen Objekte ausleuchteten. In einer gemeinsamen Ausstellung zeigen das Museum zu Allerheiligen und die Graphische Sammlung der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern neue Werke des Künstlers. In Schaffhausen stehen Malerei und Objekte im Vordergrund, in Bern Arbeiten auf Papier. Mit bemerkenswerter konzeptioneller Strenge untersucht Ulrich Meister die Mehrdeutigkeit der Dinge. In seinen Textbildern und Tagebüchern zeigt uns der Künstler Macht und Ohnmacht der Sprache: Im Spannungsfeld zwischen Text und Bild öffnet sich im scheinbar höchst Vertrauten eine geradezu verzauberte, fremde Welt. Es erscheint eine umfangreiche Begleitpublikation.

Es finden zwei parallele Ausstellungen in Bern und Schaffhausen statt.

Vernissage in Bern, Graphische Sammlung der Schweizerischen Nationalbibliothek:
Freitag, 9. Oktober 2009, 18.00 Uhr

Vernissage in Schaffhausen, Museum zu Allerheiligen:
Sonntag, 11. Oktober 2009, 11.30 Uhr

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SICHTBAR UNSICHTBAR

Museum zu Allerheiligen

11.03.2009 bis 09.09.2009

SICHTBAR UNSICHTBAR

Museum zu Allerheiligen

Mittwoch, 8. April 2009, 12.30 – 13.15 Uhr
Was wollen Touristen am liebsten sehen?
Das Museum zwischen Anspruch und Unterhaltung.
Ein Gespräch mit Beat Stutzer, Direktor Bündner Kunstmuseum Chur und Markus Stegmann.
Wie am Museum zu Allerheiligen so zählen auch am Bündner
Kunstmuseum Chur Touristen zu einer wichtigen Besuchergruppe. Welche Werke
wollen sie sehen, welche Wünsche bringen sie mit, und wie reagieren die Museen
darauf?

Mittwoch, 13. Mai 2009, 12.30 – 13.15 Uhr
Die Lust zu sammeln. Wenn Kunst zur Leidenschaft wird.
Ein Gespräch mit Elisabeth und Peter Bosshard, Sammler und Daniela Hardmeier.
Die Sammlung von Elisabeth und Peter Bosshard gilt als eine der wichtigsten
Sammlungen zeitgenössischer Schweizer Kunst. Wie hat das
Ehepaar zu seiner Leidenschaft gefunden, welche Strategien verfolgen sie in ihrer
Sammlungstätigkeit, und wie sind sie zum eigenen Museum gekommen?

Mittwoch, 17. Juni 2009, 12.30 – 13.15 Uhr
Durchlauferhitzer oder Vermittlung?
Galeriearbeit gestern und heute.
Ein Gespräch mit Erika und Otto Friedrich, Galeristen und Markus Stegmann.
Erika und Otto Friedrich führten bis letztes Jahr zuerst in Bern und
später in Basel eine renommierte Galerie für internationale Gegenwartskunst.
Wie haben sich während ihrer langjährigen Tätigkeit die Galeriearbeit und der Kunstbetrieb
verändert? Welche Chancen und Risiken bestehen heute und in nächster
Zukunft?

Mittwoch, 15. Juli 2009, 12.30 – 13.30 Uhr
Bewahren oder Erleben?
Performance im Museum.
Performance von Marie-Luise Lange, Künstlerin, Kunstpädagogin und Dozentin
mit anschliessendem Gespräch mit Manuela Reissmann.
Welche Bedeutung kommt der Performance im Verhältnis zu anderen
Kunstgattungen zu? Wie kann ein Museum seinen Auftrag, Kunst zu sammeln, zu
bewahren und zu präsentieren, in Bezug auf diese flüchtige Kunstform erfüllen? Ein
Blick in Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Performance und deren Rolle
im musealen Bereich.

Mittwoch, 12. August 2009, 12.30 – 13.15 Uhr
Darf Kunst schön sein?
Ein Gespräch mit Cécile Wick, Künstlerin und Dozentin und Daniela Hardmeier.
Was macht gute Kunst aus? Und welche Bedeutung hat der Begriff
der Schönheit in der Kunst? Sind die Begriffe „schön“ und „hässlich“
für die Beurteilung von Kunst überhaupt noch zulässig? Als Künstlerin und Dozentin
an der Zürcher Hochschule der Künste ist Cécile Wick in zweifacher Weise mit diesen
Fragestellungen konfrontiert.

Mittwoch, 9. September 2009, 12.30 – 13.15 Uhr
Märchenhaftes in der Kunst. Die Lust am Fabulieren.
Ein Gespräch mit Linard Bardill, Liedermacher und Autor und Daniela Hardmeier.
Linard Bardill ist einem breiten Publikum nicht nur als Liedermacher,
sondern auch als Autor von Kinderbüchern bekannt. Fabulieren, Geschichtenerzählen
und sich Streiche ausdenken gehören zu seinem festen Repertoire.
Eine Reise in die phantastische Welt der Märchen und der Kunst.

Veranstaltungsreihe im Museum zu Allerheiligen vom Mai bis September 2009

Weitere Angaben unter [ mehr ] oder auf der Homepage des Museums zu Allerheiligen http://www.allerheiligen.ch/

Christoph Schreiber: Fotografie (Lambdaprint auf Aluminium), 06_2, 2005/06, 55 x 52 cm

Blaue Stunde - Bilder zwischen Tag und Nacht

Museum zu Allerheiligen

08.02.2009 bis 03.05.2009

Vernissage

08.02.2009 10:30

Blaue Stunde - Bilder zwischen Tag und Nacht

Museum zu Allerheiligen

Spätestens seit der Romantik sind Künstlerlinnen und Künstler fasziniert von der Dämmerung, vom allmählichen Übergang zwischen Tag und Nacht. Wenn die Konturen schwächer werden und die Farben langsam verblassen, stellen sich heute wie gestern uralte Sehnsüchte nach einem besseren Morgen ein. Der äusseren Dämmerung in der Natur steht eine innere in der Kunst gegenüber: Dem Naturereignis antwortet im Verlöschen der Buntfarbigkeit eine kontemplativ gestimmte Befindlichkeit. Die Ausstellung Blaue Stunde zeigt Bilder, Fotografien und Zeichnungen aus der Sammlung der Kunstabteilung und stellt der äusseren Dämmerung in der Natur eine innere, menschliche gegenüber. Sie umfasst sowohl bekannte Bilder des 19. und 20. Jahrhunderts als auch zeitgenössische Positionen: Alexandre Calame, Albert Welti, Otto Meyer-Amden, Félix Vallotton, Otto Dix, Adolf Dietrich, Amédée Ozenfant, Matias Spescha, Valentin Hauri, Claudio Moser, Alain Huck, Daniela Keiser, Christoph Schreiber, Ingmar Alge und andere.

Logo SHKUNST08

SHKUNST08

EBNAT 65

12.12.2008 bis 04.01.2009

Vernissage

12.12.2008 18:30

SHKUNST08

EBNAT 65

 

Kunstgespräch Dienstag, 16. Dezember 2008, 17.15 – 18.00
Thema: «Kunstvermittlung zwischen Publikumserwartung und Künstleruniversum»
Gespräch zwischen Markus Stegmann, Kurator der Kunstabteilung und Franziska Knapp, Museumspädagogin, beide Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen

Kinderatelier Sonntage 14., 21., 28. Dez. jeweils 12.00 – 17.00
Leitung: Aniko Risch, Pädagogische Hochschule Schaffhausen

Finissage Sonntag, 4. Januar 2009, 12.00 – 16.00

Öffnungszeiten ab 13.12.2008
jeweils Donnerstag und Freitag 16.00 –20.00 Uhr, Samstag und Sonntag 12.00 – 17.00 Uhr (25.12.2008 und 1.1.2009 geschlossen).


Unser Partner
Pädagogische Hochschule Schaffhausen
Unsere Sponsoren
Kanton Schaffhausen
Stadt Schaffhausen
Eigenmann Architecture Publicitaire, Jouxtens/Lausanne
Müller Beck, Schaffhausen
Scheffmacher AG Farben, Schaffhausen
Städt. Werke Schaffhausen und Neuhausen


Es haben sich folgende Künstlerinnen und Künstler für die SH KUNST 08 angemeldet (Stand 10.11.2008)

Name Vorname Ort Name Vorname Ort
Aebischer Christine 8212 Neuhausen Notz Irina 8200 Schaffhausen
Aries Christine 8200 Schaffhausen Nyman Anna 8200 Schaffhausen
Behnke Sabine 8200 Schaffhausen Orefice Antonio 8447 Dachsen
Behrens-Ayala Ingrid 8212 Neuhausen Ostertag Ernst D-79798 Jestetten
Bieler Rita E-28016 Madrid Paterson Mark 8200 Schaffhausen
Bircher Brigitte 8212 Neuhausen Peterer Anna 8200 Schaffhausen
Boeni Philip 8200 Schaffhausen Pircher Helen 8218 Osterfingen
Bonomo Monique 8455 Rüdlingen Ragettli Bettina 8200 Schaffhausen
Boonen Joke 8247 Flurlingen Rahm Carl C. 8215 Hallau
Bringolf Elsbeth 8200 Schaffhausen Rigling René 8200 Schaffhausen
Brühlmann Simon 8057 Zürich Roder Anja 8200 Schaffhausen
Bühlmann Erika 8213 Neunkirch Rohr Karin 8200 Schaffhausen
Bührer Brigitte 4051 Basel Rohrer Marietta 8200 Schaffhausen
Bünzli Daniele 8200 Schaffhausen Rubli Brigitta 8226 Schleitheim
Burtscher Hano 8201 Schaffhausen Ruckstuhl Beatrice 8200 Schaffhausen
Chomisak Nadezda 8200 Schaffhausen Rupp Monique 8455 Rüdlingen
Dal Cero Andreas 8006 Zürich Russenberger Silvia 8212 Neuhausen
Dal Cero Nora 8003 Zürich Sauter Fritz 8200 Schaffhausen
Deppe Verena 8200 Schaffhausen Saxer Verena 8447 Dachsen
Dietschweiler Irma Luise 8707 Uetikon am See Scheier Hans Peter 8200 Schaffhausen
Domeniconi Carlo 8200 Schaffhausen Schilling Elzbieta 8200 Schaffhausen
Dreher Angelika 8200 Schaffhausen Schlatter Brigitte 8200 Schaffhausen
Fehr-Rüegg Sandra 8200 Schaffhausen Schlatter Reto 8066 Zürich
Friesacher Denise 8005 Zürich Schneider Andreas 8475 Ossingen
Friesacher Helen 8232 Merishausen Schoch Peter 8247 Flurlingen
Funk Gabriele D- 79798 Jestetten Schüeli Trudi 8226 Schleitheim
Gemperli Emma 8243 Altdorf Schulze Simone 8200 Schaffhausen
Giner Fischer Andrea 8239 Dörflingen Schurter Gabrielle 8248 Uhwiesen
Gloor Erwin 8200 Schaffhausen Schustereder Amelia 8200 Schaffhausen
Graedel Linda 8200 Schaffhausen Schwarzer Urs 8200 Schaffhausen
Grossenbacher Simone 8200 Schaffhausen Seiterle Christine 8200 Schaffhausen
Haase Werner 8239 Dörflingen Seiterle Kati 8005 Zürich
Hatt Rolf 8243 Altdorf Semadeni Hildegard 8200 Schaffhausen
Hodel Paulina 8200 Schaffhausen Senne Christine 8228 Beggingen
Hofstetter Stefan 8247 Flurlingen Siegl Jürg 8172 Niederglatt
Juraubek Karin 8200 Schaffhausen Sommerhalder Monika 8245 Feuerthalen
Käch Ruth 8247 Flurlingen Stalder Roland 8200 Schaffhausen
Kiss Stefan 8200 Schaffhausen Stancic Romeo 8200 Schaffhausen
Klaiber Andrea 8234 Stetten Steinacher Ursula 8045 Zürich
Klein-Abend Marianne 8212 Neuhausen Sterk Susanne D-78239 Rielasingen
Knöpfel Werner 8200 Schaffhausen Sulzberger Stefan 8228 Beggingen
Kolibri bei Brunni-Schröck 8212 Neuhausen Tisserand Richard 8260 Stein am Rhein
Kohm Veronica 8200 Schaffhausen Tissi Christina 8252 Schlatt
Küenzi Ruedi 8252 Schlatt Ulmer Peter G. 8200 Schaffhausen
Künzi Adrian 8635 Dürnten Urlich Yvonne 8235 Lohn
Leutert Peter 8200 Schaffhausen Vanzella Silvio 8422 Pfungen
Levy Ray 8200 Schaffhausen Volmer Martin 8200 Schaffhausen
Liebherr Walter 8253 Diessenhofen Von Burg Peter 8200 Schaffhausen
Ludwig Günter 8200 Schaffhausen Von Zelewsky Hedi 6614 Brissago
Lüthi Andreas 8247 Flurlingen Waser Cynthia 8207 Schaffhausen
Luzi Andi 8212 Neuhausen Waser-Ouwerkerk Katarina D-8238 Büsingen
Manuel Nicole 8200 Schaffhausen Weber Patrick 8200 Schaffhausen
Mariotti Frances-Regina 8200 Schaffhausen Werner Hanna 8606 Nänikon
Martini Jenny 8200 Schaffhausen Winteler Andrin 8200 Schaffhausen
Mattern Tobias 8219 Trasadingen Wirz Anja 8207 Schaffhausen
Monachesi Nathalie 8200 Schaffhausen Witzig Hildegard 8203 Schaffhausen
Moser René 8008 Zürich Wüger Alfred 8200 Schaffhausen
Müller Andreas 8200 Schaffhausen Wüscher Bernhard 8200 Schaffhausen
Niederberger Karin Christina 8212 Neuhausen Wydler Rudolf 8218 Osterfingen

Die unjurierte Ausstellung für Kunstschaffende der Region Schaffhausen. Mehr Informationen sowie die Liste der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler finden Sie unter [ mehr ].

Klodin Erb, Beste Freundinnen, 2008, Öl auf Leinwand, 200 x 150 cm

Klodin Erb

Museum zu Allerheiligen

23.11.2008 bis 22.02.2009

Vernissage

23.11.2008 10:30

Klodin Erb

Museum zu Allerheiligen

Klodin Erb (*1963 in Winterthur, lebt in Zürich) zählt zu den herausragenden Schweizer Malerinnen und Malern ihrer Generation.

In ihrer ersten Museumseinzelausstellung zeigt sie neueste Bilder, die 2008 entstanden sind. Aus ihnen spricht direkt oder indirekt die fragile Verletzlichkeit des Menschen. Die Bandbreite der Motive reicht von Interieurszenen und Stillleben bis zu Gruppenporträts und Tierdarstellungen. Gemeinsam ist den Bildern eine dynamische Skizzenhaftigkeit und die schillernde Balance zwischen Heiterkeit und Abgrund. Klodin Erb bedient sich zwar klassischer Bildgattungen, verleiht den Arbeiten aber aufgrund ihrer unbefangenen, gestischen Malweise eine bemerkenswerte, sinnliche Präsenz. In der Neubefragung der Motive vergangener Epochen der Kunstgeschichte zeigt sich nicht nur eine Suche nach der Magie des Vergangenen, sondern auch eine überaus zeitgenössische Form der Romantik.

Im Verlag Scheidegger & Spiess, Zürich, ist eine umfangreiche Begleitpublikation erschienen, 108 Seiten, 48.00 Fr. im Museum.

Johann Heinrich Füssli, Robin Goodfellow-Puck, 1787-1790, Öl auf Leinwand, 106 x 85.5 cm</p>

Irrlichter — Wirkliches und Unwirkliches in der Kunst

Museum zu Allerheiligen

22.06.2008 bis 02.11.2008

Vernissage

22.06.2008 10:30

Irrlichter — Wirkliches und Unwirkliches in der Kunst

Museum zu Allerheiligen

Eines der grossen Themen der Kunst ist das schillernde Terrain zwischen Wirklichkeit und Traum, zwischen unserer vertrauten Realität und der Welt des Phantastischen, Magischen, aber auch des Wahnhaften und Halluzinatorischen. Was ist wirklich und was entspringt einer anderen, fremden Welt? Seit jeher übte das Ausloten von Grenzbereichen zwischen dem Sichtbaren und Unsichtbaren eine grosse Faszination auf die Kunstschaffenden wie auch auf das Publikum aus. Irrlichter präsentiert markante Positionen aus der Sammlung der Kunstabteilung, überwiegend Bilder, die seit einiger Zeit nicht mehr zu sehen waren, u.a. von Johann Heinrich Füssli, Giovanni Segantini, Albert Welti, Hans Brühlmann, Adolf Dietrich, Otto Dix, Werner Schaad, Max Gubler, Varlin, Marcel Schaffner oder Eva Wipf.

Ernst Georg Rüegg, Knäblein, von bösen Tieren umstellt, 1918, Öl auf Leinwand, 55 x 37.5 cm, Vereinigung Schaffhauser Kunstfreunde

Glückliche Tage?

Museum zu Allerheiligen

08.05.2008 bis 21.09.2008

Vernissage

18.05.2008 10:30

Glückliche Tage?

Museum zu Allerheiligen

Die Ausstellung thematisiert die idyllischen und abgründigen Seiten des Kindes in der Schweizer Kunst vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Über die Epochen hinweg lassen sich Kinderbilder wie Sittengemälde ihrer Zeit lesen. Jenseits von heiterem Kinderglück und Mutterliebe stellen sich Fragen nach Erziehung und Missbrauch, Sexualität und moralischem Wandel, nach Einsamkeit, Krankheit und Tod. Die Hängung folgt keinem chronologischen, sondern einem thematischen Konzept, so dass die Werke über die Jahrhunderte hinweg in einen spannungsvollen Dialog treten und unser häufig klischiertes Bild einer heilen Kinderwelt relativieren. Erstaunlicherweise wurde das Thema innerhalb der Schweizer Kunst noch nie im Überblick dargestellt. Es erscheint eine umfangreiche Begleitpublikation im Verlag Scheidegger & Spiess, Zürich.

Kinder in der Schweizer Kunst vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

Nele Stecher: Family Stories, 2005, Installation aus Fotografien und Texten (Detail)

Nele Stecher

Museum zu Allerheiligen

22.02.2008 bis 20.04.2008

Vernissage

21.02.2008 17:30

Nele Stecher

Museum zu Allerheiligen

Nele Stecher (*1970 in Düsseldorf, lebt in Basel) arbeitet mit Fotografien und Texten, die sie zu komplexen Geschichten arrangiert. Emotional aufgeladene Porträts und Gruppenbilder kombiniert mit kurzen narrativen Texten gewähren einen faszinierenden und verstörenden Einblick in menschliche Beziehungssysteme. Schonungslos seziert die Künstlerin uns liebgewordene Gewohnheiten und Konventionen, gleichzeitig stellt sie Fragen nach Identität, Abhängigkeit und Herkunft. Nicht ohne Ironie und tiefgründigen Witz hinterfragt sie menschliche Realitäten und erzählt in einer lakonischen Sprache von unseren Sehnsüchten und Hoffnungen. Begleitend zur Ausstellung erscheint bei der edition fink eine Publikation, die einen Überblick über das bisherige künstlerische Schaffen von Nele Stecher vermittelt.

Manor-Kunstpreis Schaffhausen 2008

Bendicht Fivian: Speckbild

Bendicht Fivian

Galerie Repfergasse 26

19.02.2008 bis 05.04.2008

Vernissage

19.02.2008 18:00

Bendicht Fivian

Galerie Repfergasse 26

Bendicht Fivian, geboren 1940 in Bern, lebt du arbeitet in Winterthur.
1960, Lehrerdiplom in Bern
1964 – 68 Kunst-Studium in Bern
1966 Eidg. Kunststipendium
1969 – 74 Lehrtätigkeit an der Schule für Gestaltung in Zürich
Ab 1975 in Winterthur Malerei, Konstruktionen

Fivian schreibt über seine Arbeitsweise: „Kinder fragen oft, wie lange ich an einem Bild arbeite. Keine einfache Frage, denn: wann beginne ich eigentlich? Zum Bleistift oder Pinsel greife ich erst, wenn ich eine recht klare Bildvorstellung habe. Aber wie entsteht diese? Warum wähle ich aus der sichtbaren Welt gerade diesen Gegenstand aus und nicht einen anderen? ... Ich weiss es nicht. Eher klar ist mir hingegen, was ich vermeide, nämlich alles, was von der Malerei ablenkt wie Symbole, Metaphern oder anderen Tiefsinn. … Wenn ich also eine Bildidee habe, woher auch immer, setze ich mich vor das Motiv, um es zeichnend oder malend zu studieren, selten ergänzt durch ein Foto. … Zum Motiv gehören übrigens nicht nur Gegenstände sondern auch Zwischen- und Umräume, meistens sind diese sogar wichtiger und interessanter als die Dinge selbst ... Nun spanne ich mehrere Leinwände und grundiere sie in Farben, die als eine Art Basslinie im Farbklang der Bilder funktionieren. Mehrere Leinwände deshalb, weil auch eine sehr klare Idee immer zu mehreren Bildlösungen führen kann. Jetzt geht es endlich los: ich muss nur noch die richtigen Farben in der richtigen Konsistenz an die richtigen Stellen streichen, und fertig!

Öffnungszeiten der Galerie: Dienstag bis Freitag 08.00 bis 18.00, Samstag 08.00 bis 14.00, Sonntag geschlossen.

Im Rahmen der Ausstellung veranstalten wir auf Anregung und Vermittlung von Bendicht Fivian einen Apéro mit Zaubereien des international bekannten Zauberers Pierre de Beaufort

Samstag, 29.03.2008, 11:00 bis ca. 12:00 in der Galerie

Lex Vögtli: Selbstbildnis

Gruppenausstellung Monstein, Stäheli, Schwyter/Tinkel, Vögtli

Galerie Repfergasse 26

11.12.2007 bis 26.01.2008

Vernissage

11.12.2007 18:00

Gruppenausstellung Monstein, Stäheli, Schwyter/Tinkel, Vögtli

Galerie Repfergasse 26

Wir danken der Clientis Ersparniskasse Schaffhausen für die finanzielle Unterstützung.

Öffnungszeiten der Galerie: Dienstag bis Freitag 08.00 bis 18.00, Samstag 08.00 bis 14.00, Sonntag geschlossen. Die Galerie bleibt am 25./26. Dezember und am 1./2. Januar geschlossen.

 

Simone Monstein, (1979) in Zürich.

Studium von 2002 – 2006 an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich, seither freischaffende Künstlerin. Sie lebt in Winterthur und arbeitet in Schwerzenbach.

Sie schreibt über ihre Arbeit: «Ausgehend von eigenen Beobachtungen, Skizzen und Fotografien male ich, bis sich die Bilder von der Vorlage lösen und eigenständig werden. Die Bilder sind in Öl gemalt. Die Technik ermöglicht mir über einen längeren Zeitraum immer wieder an den Bilder zu arbeiten, Schichten übereinander zu malen und ineinander zu verarbeiten. Die grossen Formate und die schlichten Motive erzeugen in den Bilder eine spannungsvolle Präsenz, welcher man sich schwer entziehen kann».

Jürg Stäheli, (1954), lebt und arbeitet in Stein am Rhein.

Ausbildung als Steinbildhauer. Gesellenjahre im Ausland und in Zürich mit Besuch diverser Kurse an der dortigen Kunstgewerbeschule. Seit 1980 eigene Bildhauerwerkstatt in Stein am Rhein.

Er bemerkt zu seiner Arbeit: «Die Thematik meiner Arbeiten sind Landschaften, Felsformationen, Bauten, Inseln, Schnee, Eis, Wasser - Veränderungen, Eingriffe, Sehnsüchte. Es entstehen einerseits Skulpturen in sehr hartem, beinahe unvergänglichem Gestein, andererseits digitale Fotografien, welche ich den verschiedensten aktuellen Medien entnehme und bearbeite. Sie unterstreichen die Aktualität meiner plastischen Arbeiten.»

Margareth Schwyter, (1946), lebt und arbeitet in Zürich.

1970 – 71 Vorkurs Kunstgewerbeschule Zürich; 1971 – 74 Fachklasse Textil, Kunstgewerbeschule Zürich; 1971 Blockwoche Film in Dulliken bei Hans-Peter Stalder und A. Sidler; 1983 – 85 Zeichnen und Malen bei Theo Dannecker, Zürich; seit 1981 Zusammenarbeit mit Klaus Tinkel.
Klaus Tinkel, (1957) in Bad Homburg (D), lebt und arbeitet in Zürich.
1977-79, Kunstakademie Frankfurt/M. (Städelschule); 1987-91 Weiterbildungsklasse Bildende Kunst (WBK), Höhere Schule für Gestaltung, Zürich, Diplom; 1993 Lizentiat in Germanistik, Latein und Geschichte an der Universität Zürich.

Tinkel schreibt: «Zeichnen ist für mich die Grundlage meiner Arbeit, eine Art Basislager, zu dem ich immer zurückkehre und wo sich Sachen klären können. Ich zeichne ständig. Mein Ziel bzw. mein Vorgehen ist, auf alle denkbaren Phänomene möglichst rasch bzw. unverfälscht reagieren zu können. Die Vorstellung vom Künstler als Seismographen ist hierbei relativ zutreffend. Die Videos bilden den Schwerpunkt der Zusammenarbeit mit meiner Frau Margareth und seit der Pariser Zeit (2000/2001) ist dieses Medium, für das sie sich zuerst interessierte, auch für mich selbst ein wichtiger Teil meiner künstlerischen Auseinandersetzung neben Zeichnung und Malerei geworden.»

Lex Vögtli, (1972), lebt und arbeitet in Basel.

1992 – 94, Vorkurs und Basiserweiterung SfG BS; 1994 – 98 Lehramt für Bildende Kunst SfG BS;
2000 – 03 Bildende Kunst Medienkunst HKG BS.

Über ihre Malerei schreibt sie: «Lex Vögtli beschäftigt sich in ihren jüngsten Bildern mit der Geschichte der Malerei einerseits, und den Grundthemen des Lebens andererseits. … Ihre Malerei verführt und irritiert und funktioniert auf unterschiedlichsten Referenz- und Bedeutungsebenen. Wo sich Bildgegenstände und -gattungen von ihrer Eindeutigkeit emanzipieren, wo ein gleichzeitiges Flirren stattfindet von Vergangenheit und Gegenwart, von Humor und Ernsthaftigkeit und von verschiedenen Stilen und Techniken, werden Wirbelstürme von Assoziationssträngen ausgelöst.»

Vernissage: 11. Dezember, 19.00 mit einer Einführung durch Stadtrat Thomas Feurer
Finissage: 26.Januar 2008, 11.00. Vernissage und Finissage finden in der Galerie Repfergasse 26 statt.

Ansicht der Ausstellung, Wechselsaal, Andrea Ehrat, Klodin Erb, Conrad Steiner (von links).

Ernte 07

Museum zu Allerheiligen

18.11.2007 bis 06.01.2008

Vernissage

18.11.2007 10:30

Ernte 07

Museum zu Allerheiligen

Die traditionsreiche Jahresausstellung «Ernte» bietet alle zwei Jahre Schaffhauser Kunstschaffenden eine Ausstellungsmöglichkeit und dem Publikum Einblick in die aktuelle Arbeit der Künstlerinnen und Künstler. Zur Teilnahme an der jurierten «Ernte 07» können sich alle in der Region Schaffhausen beheimateten Kunstschaffenden bewerben. Anmeldeunterlagen sind ab Frühsommer 2007 an der Museumskasse erhältlich (Anmeldeschluss: 31. August 2007).

Zum siebten Mal wird der mit 10'000 Franken dotierte Ernte-Kunstpreis der Credit Suisse Schaffhausen an einen der Teilnehmenden der «Ernte 07» verliehen. Unabhängig von Alter oder Bekanntheitsgrad wird eine herausragende künstlerische Leistung ausgezeichnet. Dank dieses Preises wurde die «Ernte» in den vergangenen Jahren auch überregional wahrgenommen.

Finissage: Sonntag 6.1.2008, 11.30 mit Führung durch die Ausstellung und Apéro

Ferdinand Arnold

Galerie Repfergasse 26

16.10.2007 bis 02.12.2007

Vernissage

16.10.2007 18:00

Ferdinand Arnold

Galerie Repfergasse 26

Öffnungszeiten der Galerie: Dienstag bis Freitag 08.00
bis 18.00, Samstag 08.00 bis 14.00, Sonntag geschlossen

Ferdinand Arnold
1946 geboren und aufgewachsen in Schlierbach (LU)
1969 – 1974 Studium an der Schule für Gestaltung in Zürich
Lebt und arbeitet seit 1969 in Zürich

Die Bilder von Ferdinand Arnold präsentieren sich als ein konzentriertes Gefüge von ein paar wenigen, in ihrer Anzahl überschaubaren Farbkörpern auf der Leinwand, deren getönte Grundierung immer sichtbar und somit Element dieser Malerei ist. Die Farbflecken sind oft von gleicher und gleich grosser Form. Hier ist ein warmes Gelb, da ein Gelbgrün, Rot oder Grau. Da sind Farben, die stärker leuchten als andere, solche die einem näher zu kommen scheinen und wieder andere, die fast in den Leinwandgrund übergehen. Allen gemeinsam ist jedoch ihre durchgehend starke Präsenz.
Die Bilder des 1946 in der Nähe von Luzern geborenen Malers, der in Zürich lebt und dort an der Hochschule für Gestaltung und Kunst lehrte, sind nicht Illustrationen von Gedanken und auch nicht abstrakte Kompositionen. Der Grund dieser Malerei ist sehr viel tiefer, grundsätzlicher zu sehen: im Vertrauen an die Farbe und ihr Potential. «Ich arbeite mit den Farben, bis sie ihren Raum und ihre Bedeutung, die sie verlangen, haben.», schreibt Arnold in seinen die Arbeit stets begleitenden Notizen. Und wie er den Farben in langwierigen Denk- und Arbeitsprozessen viel Zeit lässt ihre Bedeutung zu offenbaren, so erschliesst sich diese Malerei beim Betrachten auch erst nach einer Zeit des Schauens. Es ist eine hohe Gegenwart und Intensität in dieser Malerei.

Wir danken der Clientis Ersparniskasse Schaffhausen für die finanzielle Unterstützung.

Am 4. November findet im Rahmen der Ausstellung Ferdinand Arnold ein Konzert des international bekannten Musikers Jason Kahn statt. Siehe dazu die Einladung unter Veranstaltungen.

Ausstellung Milk & Wodka

Milk & Wodka

Galerie Repfergasse 26

14.08.2007 bis 07.10.2007

Vernissage

14.08.2007 18:00

Milk & Wodka

Galerie Repfergasse 26

 

Das dreiköpfige Comicsyndikat MILK & WODKA aus Zürich und Basel (Roman Maeder, Nicole Scherrer, Remo Keller) macht illustrative, laute Kunst mit trashiger Pop Attitüde. In ihren Ausstellungen zeigen sie extrovertierte, expressive Werke, gemalt, gezeichnet, gebastelt. Alles in explosiv-feucht-fröhlichen Farben, oder auch mal in krudem Schwarzweiss. Ihre Bilder erzählen von Freundschaft, Liebe, Drogen oder Musik, und bewegen sich zwischen Kinderbuch-Kitsch und Weltuntergangs-Szenarien.

Eine Comic-Kunst-Anthologie publiziert MILK+WODKA seit 1999 jährlich, mit zahlreichen internationalen Beiträgen und liebevoll gestalteten Siebdruck-Umschlägen. Die im Frühling  erschienene Ausgabe zum Thema „Rock’n’Roll“ bildet den letzten Teil der Trilogie „Sex, Drugs and Rock ‚n’ Roll“ und wurde in Berlin anlässlich der Ausstellungsvernissage in der „Renate Comicbibliothek“ präsentiert.

Unzählige Ausstellungen hat MILK + WODKA realisiert: u.a. an den Comicfestivals in Berlin und Luzern, als Gäste bei Jim Avignons und Fehmi Baumbachs „Friendly Capitalism Lounge“, im Berliner „Merz“, im Basler Museum für Gegenwartskunst, an der Liste The young Art Fair Basel, im Kunstraum Vebikus Schaffhausen, der Art-Brut Galerie A 16 in Zürich, in Hamburg, Berlin, Rom und Lissabon.

Nach einem sechsmonatigen Atelieraufenthalt in Berlin zeigt das Trio nun unter dem Titel „ABSOLUT MILK AND WODKA“ seine Arbeit an der Repfergasse 26 in Schaffhausen.

Wir danken der Clientis Ersparniskasse Schaffhausen für die finanzielle Unterstützung.
Öffnungszeiten der Galerie: Dienstag bis Freitag 08.00 bis 18.00, Samstag 08.00 bis 14.00, Sonntag geschlossen

Ursula Fehr

Ursula Fehr

Galerie Repfergasse 26

05.06.2007 bis 08.07.2007

Vernissage

05.06.2007 18:00

Ursula Fehr

Galerie Repfergasse 26

 

Ursula Fehr, geboren am 23. Juli 1940 in Winterthur.

Aufgewachsen und Ausbildung bis zur Matura in Frauenfeld. Studierte in den sechziger Jahren in Genf an der Ecole des Beaux-Arts, die sie mit dem Diplôme de la Sculpture abschloss.

Seit Mitte der sechziger Jahre entstanden Werkgruppen, in denen eine eigenständige Ausdrucksform mit pflanzlichen Gebilden entwickelt wurde. Mitte der siebziger Jahre fand sie zurück zur menschlichen Figur. Mit den Ikariden, den «Grünen Weibern», den «Wellenreiterinnen» und den «Traumkissen» entstehen seit 1985 in kontinuierlicher Weiterentwicklung grössere Werkgruppen, in denen die menschliche Befindlichkeit in der Jetzt –Zeit eindringliche Verbildlichungen erfahren.

Ab den späten sechziger Jahren konnte die Künstlerin in der Ostschweiz verschiedene Arbeiten im öffentlichen Raum realisieren.

Auszeichnungen

  • 1963 Prix Neumann, Genève
  • 1983 Rotary-Preis (Club Oberthurgau)
  • 1996 Kulturpreis des Kantons Thurgau
  • Viele Einzel- und Gruppenausstellungen

Zum Werk

«Keineswegs idyllisch begegnet mir Ursula Fehr. Als Person erscheint sie selbstsicher, ruhig, verhalten. Aber noch einmal andere Eigenschaften und Kräfte drücken sich in ihren Werken aus. Schon die gewagte Kombination scheinbar unvereinbarer Stoffe (z. Bsp. Bronze, Marmor, Chromstahl) vermag zu schockieren oder doch zu befremden. Viele ihrer blumenartigen Werke haben etwas Aufquellendes, den Betrachter Hineinziehendes; andere, vom Würfel ausgehend, überschreiten gesetzte Grenzen.

Als ich vor mehr als vier Jahren zum ersten Mal auf die Skulpturen von Ursula Fehr traf, fielen mir besonders riesige lilienartige Gewächse in Bronze auf: die Blütenblätter durchfaltet wie die Gewänder von Menschenfiguren aus früherer Zeit, mit ihrem weiten Schlund gleichsam fleischlich und fleischfressend. Seither hat sich Ursula Fehrs Werk folgerichtig weiter ausgebreitet, hat «Metamorphosen», Keim-, Blatt- und Raupenartiges herausgetrieben, auch das Flügelmotiv als Symbol der Befreiung.

In den kürzlich entstandenen vier Fassungen mit dem Titel «Beschränkung» hat sich der ursprünglich von inneren Kräften aufgebrochene Würfel in ein dreiseitig offenes Gehäuse verwandelt.

Den Fesseln dieses Raumbehälters versucht sich eine phantastische Figur zu entwinden. Vor allem ihre Schwingen schlagen gegen den Raumkäfig oder haben sich ihm schon entzogen. Was geschieht, wenn diese halb tierischen, halbmenschlichen Gestalten sich endgültig freigekämpft, wenn sie ihre «Beschränkung» überwunden haben?

«Dass hier vielleicht ein Symbol für Emanzipation zum Menschen hin entstanden ist», meinte Ursula Fehr, «Können sie ruhig so sehen. Aber es handelt sich – und ich betone das – um eine Emanzipation zum Menschen hin, nicht allein um die der Frau. Die Männer haben sie nämlich ebenso nötig, und eigentlich geht es nur gemeinsam».

Wir danken der Clientis Ersparniskasse Schaffhausen für die finanzielle Unterstützung.
Öffnungszeiten der Galerie: Dienstag bis Freitag 08.00 bis 18.00, Samstag 08.00 bis 16.00, Sonntag 10.00 bis 16.00.